News

Druckflaschen-TÜV 2005


Die Einsatztaucher, deren Druckflaschen dieses Jahr zum TÜV müssen, mögen diese bitte
· ohne Fuß, Tragegriff, Netz, etc.
mit 30 bar Restdruck
· mit einem Hinweis "zum TÜV - lackieren ja/nein (nicht zutreffendes streichen)" versehen
bis zum 16. Februar in der Wache ins entsprechende Regal legen.

Vorankündigung: Anfängerschwimmkurs - Seepferdchen


Die DLRG Ortsgruppe Oberhausen-Rheinhausen e.V. führt wieder zwei Anfängerschwimmkurse durch.
Beginn: Samstag 19. Februar 2005 - Anmeldung: Samstag den 12. Februar von 14.00 bis 15.00 Uhr
Die Telefonnummer zur Anmeldung wird im nächsten Mitteilungsblatt der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen bekannt gegeben.

Schwimmbadinfo


Das Hallenschwimmbad Oberhausen ist über die Faschingstage geschlossen. Die Ausbildungs-, Übungs- und Trainingsstunden am
Freitag, den 04. Februar 2005 (ab 21.00 Uhr); Samstag, den 05. Februar 2005; Sonntag, den 06. Februar 2005; Montag, den 07. Februar 2005
finden deshalb nicht statt.



Artikel

Bezirksmeisterschaften 2004


Wie schon letztes Jahr konnte die DLRG Ortsgruppe Oberhausen-Rheinhausen durch gute Platzierung in den Bezirks- Meisterschaften an en Badischen-Meisterschaften vom 23.04.-25.04. in Grenzach-Wyhlen (Bodensee) teilnehmen. Es starteten zwei Mannschaften aus Oberhausen-Rheinhausen. Jeweils eine in der Altersklasse 13/14 weiblich (Graus Nicole, Innetsberger Lisa, Klein Bianca, Most Helena und Werner Saskia), sowie in der AK 15/16 männlich (Blattner Daniel, Keller Phillip, Mayer Luisa, Marker Christian und Christopher Scheurer).
Dieses Mal galt es aber nicht nur schneller zu schwimmen, als die anderen, sondern auch die HLW-Prüfung (Herz-Lungen-Wiederbelebung) zu bestehen. Doch trotz starker Konkurrenz erzielte die Mannschaft in der AK 13/14 weiblich den 1. Platz und qualifizierte sich somit für die Deutschen Meisterschaften, die Ende Oktober in Paderborn stattfinden. Die Mannschaft in der AK 15/16 erreichte den 3.Platz. Im Einzelwettkampf starteten in der AK 13/14 weiblich Innetsberger Lisa, Most Helena und Werner Saskia sowie männlich Marker Christian und Scheurer Christopher, wobei sich Christian Marker den 3. Platz auf dem Siegerpodest erkämpfte. Alle waren mit ihrem Ergebnis an diesem aufregenden Wochenende zufrieden. Nach der Heimkehr wurden die Erfolge in der Gaststätte „Knossos“, in Oberhausen noch einmal zünftig gefeiert.
Die DLRG Oberhausen-Rheinhausen gratuliert allen Schwimmern, sowie den Trainern Brigitte Albert und Wanjek Simon zu ihrem Erfolg und wünscht allen qualifizierten Schwimmern für die Deutschen Meisterschaften eine Handbreit Vorsprung.

Bezirksmeisterschaften 2003


Die DLRG Ortsgruppe Oberhausen-Rheinhausen e.V. nahm an den Bezirksmeisterschaften im Rettungsschwimmen am 22.02.2003 für Mannschaften im Hallenbad in Grötzingen und am 23.02.2003 für die Einzelteilnehmer in Karlsruhe (Tullabad) teil.
Gut angefeuert ist halb gewonnen Beim Mannschaftswettbewerb waren insgesamt 44 Mannschaften am Start, die Ortsgruppe Oberhausen-Rheinhausen e.V. war mit 4 Mannschaften vertreten, zwei weitere fielen leider krankheitsbedingt aus. Alle Rettungssportler gaben ihr Bestes und so konnte man stolz auf die erreichten Ergebnisse blicken (ein Zweiter, zwei Vierte und ein fünfter Platz).

Der Einzelwettbewerb hatte insgesamt 147 Starter, 15 davon aus Oberhausen Flossenschwimmen ... (auch hier hatten wir zwei weitere gemeldet, die durch Krankheit ausfielen). Aufgrund geänderter Öffnungszeiten wurde der DLRG das Bad erst gegen 15 Uhr bereitgestellt. Zahlreiche mit angereiste Schlachtenbummler unterstützen unsere Schwimmer.
Um 15:45 Uhr war Wettkampfbeginn. Dabei ist erstaunlich, daß der Wettkampf trotzdem gegen 19:30 Uhr beendet war und kurze Zeit später bereits die Siegerehrung erfolgen konnte. Erreicht wurden ein Bezirks- und ein Vizemeistertitel (Nadine Kraus und Helena Most, AK 12), sowie ein dritter Platz (Simon Wanjek, AK 17/18); außerdem nur gute Platzierungen im Bereich der Ränge 4 bis 21.

... und Rettungsstaffeln

Bei den Einzelmeisterschaften stellte in diesem Jahr (wie auch bereits im vergangenen Jahr) unsere Ortsgruppe den jüngsten Teilnehmer. Jan Heger (7 Jahre) wurde als Schwimmküken geehrt und erhielt eine kleine Überraschung

Auch die Jüngeren zeigen Ihr Können

Für viele unserer Schwimmer besteht aufgrund erreichter hoher Punktzahlen auch die Möglichkeit auf den Landesmeisterschaften zu starten, welche zwischen 20. und 22. Juni 2003 in Schwetzingen stattfinden.
Wir wünschen unseren Rettungsschwimmern weiterhin alles Gute, allzeit Gesundheit und ein noch recht erfolgreiches Wettkampfjahr.

Allen, die für das Gelingen und den reibungslosen Ablauf, innerhalb der Ortsgruppe Oberhausen-Rheinhausen verantwortlich waren, sei hier noch einmal Dank gesagt. Dies gilt natürlich auch für die zahlreich mitgereisten Schlachtenbummler, die unsere Schwimmer lautstark unterstützten.

Eisübungen 2003


Hallo Ralf - ups, und schon ist er eingebrochen

Auch in den Wintermonaten ist die DLRG Ortsgruppe Oberhausen-Rheinhausen in Sachen Übung und Sicherheit unterwegs. Das Wetter im Februar war schön und den Erlichsee bedeckte eine dünne Eisschicht - Bestimmt wären ein paar Leichtsinnige der Meinung, meinen sie könnten aufs Eis. Bei nur leicht zugefrorenem See übten wir das Verhalten bei Person, die in Eis einbrechen.

Der wird doch wohl da rauskommen!?

Dabei konnten wir feststellen, daß sich eine ins Eis eingebrochene Person nur sehr, sehr schwer wieder alleine aus dem Eis retten kann.

Ist die Eisdecke recht dünn, bricht das Eis beim Versuch sich zu retten, ständig nach; nach ein paar Versuchen schwinden auch die Kräfte. Die Kälte tut ihr übriges.

Geschafft

Wir hatten ja Neopren-Anzüge an, ansonsten wären wir durchgefroren, und mit "normaler" Kleidung hätten wir uns voraussichtlich nicht an Land retten können. Also: Nicht aufs Eis, wenn die Eisdicke nicht mind. 8cm beträgt!

Doch nun kommt ja der Frühling, und alle warten auf den Sommer. Dann gehen alle wieder ins Freizeitzentrum Erlichsee und wir sind wieder für Sie da, gemäß unserem Motto "freie Zeit in Sicherheit".

Die Flut · Torgau 2002


Die DLRG Ortsgruppe Oberhausen-Rheinhausen war mit vier Rettungstauchern als Teil des Wasserrettungszuges II des Landesverband Baden im Katastrophengebiet bei Torgau in Sachsen tätig.

Wasserrettungszug II

Die Voralarmierung der Einsatzkräfte der Ortsgruppe erfolgte am Mittwoch, dem 14. August 2002 in den Nachmittagsstunden. Ab hier galt es, sich für den möglichen mehrtägigen Einsatz zu rüsten und das Warten auf den endgültigen Marschbefehl begann. Am Freitag, dem 16. August 2002 erhielten wir dann gegen 11.00 Uhr den Einsatzbefehl. Die Kräfte des Wasserrettungszuges Baden II sammelten sich am Samstag 5.00 Uhr am Autohof Kronau, um gemeinsam im Zug nach Sachsen aufzubrechen. Der Zug von elf Fahrzeugen fuhr auf der A9 in Richtung Osten und traf unterwegs Fahrzeugverbände aller Hilfsorganisationen.

Nach über 12-stündiger Fahrt erreichten wir unseren Bereitstellungsraum in Torgau. Mit Dank an die Helfer Als Unterkunft wurde uns ein zwangsgeräumtes Autohaus zugewiesen. Eine kurze Lagebesprechung folgte, die Helfer konnten ihre provisorische Unterkunft beziehen und schon erhielten wir unseren ersten Auftrag - das Sichern des Deiches um die Glashütte Torgau. Um einen drohenden Dammbruch zu verhindern, mußten unterhalb der Wasserlinie Planen zur Abdichtung durch Rettungstaucher der DLRG angebracht werden. Stabilisierung des Deiches Nach mehrstündiger, schweißtreibender Arbeit galt der Deich vorläufig als sicher. Bereits in den frühen Morgenstunden zeigte sich aber, dass die Lageeinschätzung falsch war. Die weiter steigenden Wassermassen erreichten die Deichkronen und machten einen weiteren Taucheinsatz in der völlig dunklen und trüben Elbflut von Nöten. Auch dieser Auftrag wurde fachgerecht durchgeführt.

Lediglich drei Stunden Schlaf wurden uns gegönnt, dann weckten uns die dröhnenden Rotoren der Heereshelikopter, welche zwei Tonnen schwere Sandsackpackete im Minutentakt an die Schadensorte flogen.
Am nächsten Tag wurde uns ein neuer Auftrag erteilt: Ein weiterer Deich vor den Toren Torgaus, der zu brechen drohte, musste ebenfalls mit Planen gesichert werden. ... mit vielen, vielen Planen Während der Arbeiten begann der Deich unter dem Druck der Wassermassen mehr und mehr abzurutschen; die Einsatzleitung entschied aufgrund der herrschenden Lebensgefahr, den Einsatz abzubrechen und die eingesetzten Helfer und Fahrzeuge sofort aus dem Schadensgebiet abzuziehen.

Der Tagesrhythmus war bestimmt durch Ruhezeit, Alarmbereitschaft und Einsatz, wodurch wir jegliches Zeitgefühl verloren.

Während des fünftägigen Katastrophenschutzeinsatzes im sächsischen Torgau wurde den Helfern der DLRG bis zur völligen Erschöpfung alles abverlangt, immer wieder wurden wir zum Abdichten gefährdeter Deichabschnitte eingesetzt. Durch unseren Einsatz konnte die große Kreisstadt Torgau (ca. 21'000 Einwohner) und das Industriegebiet mit der Glashütte (3'500 Arbeitsplätze) erfolgreich vor einer Überschwemmung gerettet werden.

Eistauchen 2002


Auch in der kalten Jahreszeit sind die RT (Rettungstaucher) der DLRG Ortsgruppe Oberhausen-Rheinhausen aktiv: Auf die Plätze - Fertig - Los Das Wetter hat uns ja frostige Tage und Nächte beschert und so war es nicht verwunderlich, daß der Erlichsee zugefroren war. Diese Gelegenheit nutzten die RT, um auch unter den härtesten Bedingungen ihr können unter Beweis zu stellen. Bei minus 16 Crad Celsius, wie am Sonntag dem 6.1.2002, werden die Anforderungen an Mensch und Material aufs Äußerste geprüft. Die RT trafen sich am besagtem Sonntag und staunten nicht schlecht, als sie das Eis betraten.
Nur mit Hilfe von Kettensägen war es möglich, einen Tauchereinstieg zu schaffen. Die Eisdicke betrug ca. 18 cm.
Nach Beachtung aller Sicherheitsregeln (u.a. Ausstattung aller Taucher mit zwei getrennt regelbaren Lungenautomaten, Ausstieg mit Lampen, Leinensicherung nach außen u.s.w.) konnte dann getaucht werden. Alles verlief reibungslos.

Das Material hielt den Anforderungen stand und kein Lungenautomat vereiste. Manche kommen, andere gehen Problematischer wurde es, als es aus dem Wasser ging: sofort gefroren alle Ausrüstungsgegenstände.
Wie gesagt bei minus 16 Grad Celsius nicht verwunderlich.
Auch der außenstehende Leinenführer stand bibbernd am Ufer. Nicht nur dass er als Leinenführer tätig sein musste, nein er musste öfters den Tauchern beim Anlegen der Ausrüstung helfen und war zusätzlich der Fotograph. Da er zum fotographieren die Handschuhe ausziehen musste, war auch Ihm klar, was die Taucher für kalte „Pfoten“ hatten.
Als der Tauchgang beendet war, wollte man die freigesägte, ca. 2x2m große Eisscholle wieder an ihre ursprüngliche Stelle bringen, dies war aber nicht möglich, da sie bereits festgefroren war. Schnell wurde daher das Einstiegsloch mit Stangen, Trassierband und Hinweiszetteln gekennzeichnet und anschließend eine Wärmequelle aufgesucht (Garage mit Gasheizer). Beim Umziehen wurde noch gefachsimpelt und man war sich einig, das müsse wiederholt werden.

Ruhe bewahren - Kein Einsatz, nur Übung

Gesagt, getan: am Sonntag dem 20.1.02 traf man sich wieder, um erneut einen Eistauchgang durchzuführen.
Die Aussentemperatur meinte es gut mit den Tauchern, bei 6 Grad Celsius war es gegenüber dem 6.Januar 02 schon fast frühlingshaft.
Gleiche Stelle – Gleiche Welle. Man benutzte das Einstiegsloch von vor 14 Tagen wieder. Das Eis war immer noch ca. 13 cm stark.
Auch diesmal war es – ohne Kettensäge – fast unmöglich ein Loch ins Eis zu bekommen. Los jetzt, mir is kalt Übrigens: die Kettensägen arbeiten mit Bio-Öl, und auch für die Fische ist es wesentlich verträglicher, fünf Minuten mit Kettensägen, als 1,5 Std mit Pickel und sonstigem Werkzeug auf dem Eis rum zu hauen.
Es war wie vor 14 Tagen ein interessanter Tauchgang, so nah an der Oberfläche und trotzdem kein Aufstieg möglich.
Hier gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und sich ständig der Gefahren bewusst zu sein. Auch dieses Tauchererlebnis zählt zu jenen, welche in Erinnerung bleiben.

Eistauchgänge machen immer um eine Erfahrung reicher, bergen aber auch Gefahren, welcher sich der Taucher stets bewusst sein sollte. Viele Tauchunfälle passierten nur, weil die Taucher zu leichtsinnig wurden oder sich einfach zu sicher fühlten. Auch alle Erfahrung hilft dem Taucher nur bedingt, ständige Bereitschaft, neues zu erlernen und das vorhandene Wissen aufzufrischen, machen den sichern Taucher aus.

In diesem Sinne wünschen wir den Tauchern noch viele schöne Tauchgänge und immer ein paar bar Restluft in der Druckluftflasche.